…und die Gemeinde

Meine Gemeinde sorgt für Sicherheit

Im Rahmen der Kampagne des Gemeindebundes  „Meine Gemeinde sorgt für….“ wird auch der Bereich Sicherheit und Katastrophenhilfe in den Gemeinden durch gerade die Freiwilligen Feuerwehren thematisiert. Hier einige interressante Fakten zur Symbiose Gemeindeverwaltung und Ihre Blaulichtorganisationen, die für Sicherheit im kommunalen Bereich unerlässlich sind:

Sicherheit und soziale Geborgenheit tragen wesentlich zum Wohlbefinden der Bevölkerung in ihrem Lebensraum bei. 4.500 Freiwillige Feuerwehren mit 340.000 Mitgliedern sorgen für Sicherheit und können im Fall von Brand- oder Naturkatastrophen das Schlimmste verhindern. Weitere 60.000 Freiwillige sind bei den Rettungsdiensten tätig.

Unterstützt und ausgerüstet werden die Feuerwehren von den Gemeinden. Berufsfeuerwehren wären vor allem in den ländlichen Gebieten schlicht unfinanzierbar. Für die Gemeinden ist die Unterstützung und Ausrüstung der Feuerwehren, aber auch der Rettungsdienste keine lästige finanzielle Verpflichtung, sondern eine Selbstverständlichkeit im Interesse der Sicherheit und Geborgenheit der Bevölkerung. Große Waldbrände wie es sie immer wieder in Griechenland oder den USA gibt, wären bei uns schlicht nicht möglich. Für den gesamten griechischen Staat sind nur 7.000 hauptberufliche Feuerwehrleute tätig, ein Freiwilligensystem gibt es dort nicht.

Gerade im Katastrophenfall ist die rasche Hilfe vor Ort von entscheidender – und mitunter lebenswichtiger – Bedeutung, daher ist die flächendeckende Ausrüstung der freiwilligen Blaulichtorganisationen mit der nötigen Infrastruktur von besonderer Wichtigkeit. Jährliche Ausgaben der Gemeinden in der Höhe von rund 290 Millionen Euro für das Feuerwehrwesen, 43 Millionen für Rettungs- und Warndienste, 25 Millionen für den Katastrophendienst und 20 Millionen für die örtliche Sicherheitspolizei verdeutlichen den großen Stellenwert, den dieser Bereich auch in der Budgetplanung einnimmt.

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